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Der richtige Weg für Ihren Umzug

Was beachten bei Umzug? Hier sind unsere Umzugstipps für Sie:

Aus vielerlei Gründen kommt es manchmal dazu, aus dem jetzigen Zuhause auszuziehen. Es kann der Zusatz eines neuen Familienmitglieds sein, das Verlassen des Elternhauses oder auch eine neue Arbeitsstelle.

 

Es gibt ein paar Aspekte, die berücksichtigt werden müssen, wie die Ummeldung, die Kündigung des jetzigen Wohnverhältnisses, das Wiederaufbereiten der alten Wohnung und vieles mehr. 

 

Dank unserer Umzugscheckliste ist ein reibungsloser Umzug garantiert. Sie hilft Ihnen dabei, besonders stressfrei und erfolgreich in Ihrem neuen Zuhause anzukommen. 

1. Die ersten Schritte

Bevor die großen Entscheidungen beschlossen werden können, muss erstmal die wichtigste Frage beantwortet werden:

 

Wurde Ihr Wohnungsvertrag beim alten Vermieter schon gekündigt?

 

Erst bei der Bestätigung dieser Kündigung gilt das Wohnverhältnis als beendet und Sie können ohne Probleme die neue Wohnung beziehen. Normalerweise hat man einen Zeitraum von drei Monaten, danach muss die Wohnung verlassen werden.

 

Falls Sie vor Beendigung der drei Monate ausziehen, besteht das Problem, dass Sie doppelte Mietzahlungen übernehmen müssen.

 

Solange also keine Sonderkündigung abgegeben wurde und diese auch bestätigt ist, oder ein Nachmieter in diesen drei Monaten einzieht, müssen Sie die ausgemachten Fristen befolgen, ehe Sie umziehen.

2. Frühe Vorbereitung

Umzugsunternehmen beauftragen oder selbst übernehmen?

Natürlich wäre es am schönsten, selbst so wenig wie möglich für den Umzug machen zu müssen.

 

Da steht allerdings die Frage im Raum, wie viel möchten Sie selbst übernehmen und wobei benötigen Sie professionelle Hilfe?

 

Wenn Sie sich dafür entscheiden sollten, ein Umzugsunternehmen einzustellen, können Sie auch entscheiden, inwiefern diese Ihnen behilflich sein könnten. Dazu kommt, dass Ihre Besitztümer versichert wären bei Schäden oder Verlusten.

 

Die meisten Umzugsunternehmen bieten professionelle Umzugsservices an, welches Ihnen als Kunde jede Arbeit abnimmt. Im Full Service Paket wird der Umzug und weitere Nebenaufgaben übernommen, wie z. B.:

 

  • Das Einpacken Ihrer Besitztümer
  • Die Demontage und Montage Ihrer Möbel
  • Das Be- und Entladen des Transporters
  • Das Reinigen der alten Wohnung
  • Renovierung und Malerarbeiten
  • Halteverbotszone beantragen

Sie können aber auch den einfachen Service in Anspruch nehmen, der nur das Be- und Entladen des Transporters und die Fahrt beinhaltet.

Vergleichen Sie die Preise verschiedener Umzugsunternehmen und reservieren Sie am besten 6-8 Wochen vor dem Umzug Ihren Termin, damit Sie eine sichere Zusage für diesen Tag bekommen und das Unternehmen genug Zeit hat, Ihren Umzug zu planen. 

 

Eine weitere Alternative wäre, einen Transporter zu mieten. Es gibt diese im Stundenpaket zu mieten und sollte so früh wie möglich reserviert werden.

Rechnen Sie sich dafür aus, wie viel Volumen Ihre Besitztümer einnehmen würden, um den Transporter auch in der richtigen Größe zu mieten und doppelte Fahrten zu vermeiden.

 

Berücksichtigen Sie aber, dass Sie nur mit einer bestimmten Führerscheinklasse Transporter fahren dürfen, suchen Sie sich also jemanden aus Ihrem Bekanntenkreis, der den passenden Führerschein besitzt.

 

 

Aktualisieren Sie Ihre Verträge

Bestimmt beziehen Sie DSL, Strom oder Gas. Bei den jeweiligen Anbietern müssen Sie Ihre Adressänderung angeben und damit rechnen, dass Sie vielleicht sogar die Anbieter wechseln müssen.

 

Nicht jeder Telefonanbieter ist überall verfügbar. Informieren Sie sich also, ob Sie durch den Umzug den Anbieter wechseln müssen, oder ganz entspannt nur die Adresse ändern. 

 

Bei Umzügen gilt ein Sonderkündigungsrecht, mit einer einmonatigen Frist. Falls es also zu einer Kündigung kommen sollte, melden Sie sich früh genug bei Ihrem Anbieter. Dieser notiert Ihre Kündigung für den Monat, an dem Sie ausziehen müssen.

Verabschieden Sie sich von Altem

Über die Jahre sammelt sich in einer Wohnung sehr viel an. Haben Sie alte Kleidung, die Sie nicht mehr benutzen, oder Möbel, die einfach nur abgenutzt aussehen?

 

Stellen Sie Ordnung her und verabschieden Sie sich von ungebrauchten Besitztümern, um das Volumen für den Transport zu verringern, Kosten zu sparen und sich noch etwas dazuzuverdienen. 

 

 

Dafür teilen Sie alles, wovon Sie sich trennen wollen, in drei Kategorien auf:

 

- Verkaufen:

Manchmal möchte man beim Beziehen der neuen Wohnung einen neuen Stil ausprobieren oder schlichtweg Neues mit Neuem kombinieren, doch dazu müssen die alten Möbel weg, die Ihren Sinn in der alten Wohnung erfüllt haben.

 

- Verschenken:

Bestimmt gab es einen Moment, an dem Sie in Ihrer Wohnung Besuch hatten und dieser sich in einen schönen Bilderrahmen verguckt hat, oder eine kleine Figur entzückend fand.

 

Falls Sie sich von gewissen Sachen trennen wollen, von denen Sie wissen, dass es jemandem Bekanntes gefallen könnte, können Sie dieser Person mit diesem Gegenstand eine Freude machen. 

 

- Wegschmeißen:

Im Verlauf der Zeit beanspruchen wir unsere Besitztümer so sehr, dass Dellen, Löcher und Risse entstehen können, die nicht mehr zu reparieren sind.

 

In diesen Fällen sollten die Besitztümer standardgemäß entsorgt werden, wie etwa beim Sperrmüll. Dafür fahren Sie zu einem Recyclinghof und entsorgen die Gegenstände in den passenden Container. Falls Sie Hilfe benötigen sollten, gibt es immer genug Mitarbeiter, die Ihnen aushelfen können.

 

3. Kurz vor dem Umzug

Umzugskisten richtig Packen

Jetzt ist es eine Frage von wenigen Wochen, bis der Umzug stattfindet. Sind Sie schon aufgeregt? Fangen Sie an, Ihre Umzugskartons zu füllen und lassen alles unverpackt, was Sie in den letzten Wochen benötigen könnten. Dazu gehören z.B. das letzte Paar Schuhe, ihr Laptop und Hygieneartikel.

 

Lassen Sie vor allem Besen, Mülltüten und Handfeger unverpackt, um nach dem Beladen des Transporters genug Utensilien zu haben, um die Wohnung zu reinigen.

 

Machen Sie sich am besten eine Liste mit den Gegenständen, die Sie täglich benötigen. Dadurch behalten Sie einen Überblick und müssen sich später nicht durch die ganzen Umzugskartons wühlen. 

 

Sie sollten auch jeden Karton beschriften, am besten auf unterschiedlichen Seiten. So müssen Sie den Karton nicht anheben und drehen, um zu wissen, was drin ist und sind besser organisiert.

 

 

Beschriften Sie die Kisten nach:

  • Raum
  • Inhalt
  • Empfindlichkeit des Inhalts

4. Der Tag davor

Morgen ist es soweit und trotzdem ist noch nicht alles fertig. Der Kühlschrank muss abgetaut werden, denn die Kühlflüssigkeit muss im eingebauten Behälter gesammelt werden, damit der Kühlschrank beim Transport nicht beschädigt wird. Das Abtauen passiert zwar automatisch, braucht aber genug Vorbereitungszeit.

 

Stellen Sie sicher, dass alle Schlüssel des Hauses in Ihrem Besitz sind, damit ein flüssiger Zugang zu jedem Bereich stattfinden kann. Sammeln Sie auch alle Ersatzschlüssel ein, die Sie in Ihrem Bekanntenkreis verteilt oder unter der Fußmatte versteckt haben. Diese werden Sie, für die offizielle Übergabe der Wohnung, zu einem ausgemachten Termin abgeben müssen. 

 

Reichlich Getränke wie Wasser, Kaffee und Softdrinks sind ein Muss! Damit es nicht zu wenig wird, rechnen Sie damit, dass jede Person 3 Liter trinken könnte. 

 

Auch Snacks wie Riegel, Früchte und Sandwiches sind willkommen, um für einen kleinen Energie Boost zu sorgen.

 

5. Umzugstag!

Spätestens jetzt sollte sich all die Vorbereitung gelohnt haben. Sie und Ihre Helfer können organisiert und flüssig den Umzug angehen. Weisen Sie alle Personen richtig an, sodass Sie die Reihenfolge der Kisten, die in den Transporter müssen, planen können. 

Merken Sie sich diese Regel: das Große immer zuerst. Es wäre dadurch sinnvoller, die Kisten erst nach den Möbeln einzuladen.

 

Sobald der Umzug vollendet ist, können Sie gemeinsam mit Bier und Sekt anstoßen.

Vergessen Sie aber die große Belohnung nicht: Pizza für jeden und Trinkgeld an die Mitarbeiter des Umzugsunternehmens!

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